Historie

Angefangen hat alles mit einem Senatsbeschluss der Freien und Hansestadt Hamburg vom 17. Mai 1977. Mit diesem Beschluss wurden die damaligen Versorgungsunternehmen der Stadt Hamburg beauftragt, zusätzliche Ausbildungsplätze, auch unter Berücksichtigung der Errichtung einer übertrieblichen Ausbildungsstätte, zu schaffen.

Im November 1977 gründeten folgende Unternehmen den Verein Hamburger Ausbildungszentrum (HAZ) e.V.:

Flughafen Hamburg GmbH, Hamburger Hafen und Lagerhaus AG, Hamburger Hochbahn AG, Hamburger Wasserwerke, Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG und die Norddeutsche Gasbereitungs GmbH.

 

Im März 1978 erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Ausbildungszentrum
in der Hellbrookstraße (Quelle Foto-Ausschnitt oben: HOCHBAHN-Archiv).

Bereits im September 1978 konnte das Hamburger Ausbildungszentrum mit der Ausbildung im Metall- und Elektrobereich beginnen.

Die Mitgliedsunternehmen stellen bis heute ihre Auszubildenden selbst ein und delegieren einen Teil der Ausbildung an die überbetriebliche Einrichtung. Seit seinem Bestehen hat das Hamburger Ausbildungszentrum (HAZ) e.V. über 3000 Jugendliche zu Facharbeitern in metall- und elektrotechnischen Berufen ausgebildet.

1983 wurde das Hamburger Ausbildungszentrum aus arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Gründen um eine Initiative zur Ausbildung sozial benachteiligter Jugendlicher erweitert (Initiative NEUSTART). Bis heute wurden ca. 1700 Jugendliche außerbetrieblich zu Industriemechanikern, Konstruktionsmechanikern, Zerspanungsmechanikern, KFZ-Mechatronikern, Mechatronikern Land- und Baumaschinentechnik sowie Elektronikern Betriebstechnik ausgebildet. Es sind zumeist junge Männer mit ungünstigen schulischen Voraussetzungen, Lernbeeinträchtigungen oder Migrationshintergrund, denen das Hamburger Ausbildungszentrum mit seiner "Initiative NEUSTART" eine Einstiegschance in das berufliche Leben bietet.

2005 hat das Hamburger Ausbildungszentrum seine neuen Werkstätten am Lademannbogen 134-136 bezogen. In einer einjährigen Bauphase haben Mitarbeiter und Auszubildende des HAZ den Standort mit umgebaut und gestaltet. Hier und im Lademannbogen 8 (Ausbildungswerkstätten KFZ und Konstruktionsmechanik) setzt das HAZ als überbetriebliches Ausbildungszentrum großer Hamburger Unternehmen mit ausgeprägter Kompetenz für Benachteiligtenförderung seine erfolgreiche Arbeit fort.

Mittlerweile ist das HAZ als Ausbildungsdienstleister in der Metropolregion Hamburg für mehr als 100 Industrie-Unternehmen tätig, darunter auch viele Klein- und Mittelbetriebe, die bei der Ausbildung in den zunehmend komplexer werdenden industriellen Metall- und Elektroberufen auf professionelle Unterstützung durch Fachlehrgänge angewiesen sind.

 

 

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